Anmeldung:

Nutzer: Kennwort:
Weitere Themen:
Schlagworte:

Carl Philipp Gottlieb von Clausewitz

* 1. Juli 1780 in Burg; † 16. November 1831 in Breslau;

war ein preußischer General, Heeresreformer und Militärtheoretiker.

 

Clausewitz wurde durch sein unvollendetes Hauptwerk "Vom Kriege”, dasclausewitz.png sich mit der Theorie des Krieges beschäftigt, bekannt.

Seine Theorien über Strategie, Taktik und Philosophie hatten großen Einfluss auf die Entwicklung des Kriegswesens in allen westlichen Ländern. Seine Theorien werden bis heute an Militärakademien gelehrt und finden auch im Bereich der Unternehmensführung sowie im Marketing Anwendung.

 

Kurz vor seinem 12. Geburtstag trat Clausewitz am 1. Juni 1792 als Gefreiten-Corporal (Fahnenjunker) des Infanterieregiments "Prinz Ferdinand" in den Militärdienst ein.
Dank bester Empfehlungsschreiben gehörte er im Oktober 1801 zum ersten Jahrgang der von Gerhard von Scharnhorst neu gegründeten Kriegsschule in Berlin. Hier wurde er maßgeblich durch das Denken
Scharnhorsts beeinflusst, der bereits die Zusammenhänge von Politik und Kriegführung begriffen hatte. Auch mit den Schriften Immanuel Kants
wurde er an der Akademie vertraut.


Nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt am
14. Oktober 1806 wurde er  zusammen mit dem Prinzen August von Preußen bei Auerstedt gefangen genommen und verbrachte ein Jahr in französischer Kriegsgefangenschaft

Nach seiner Rückkehr 1808 gehörte er zum Kreis der Reformbewegung Preußens um Stein, Gneisenau und Scharnhorst.
Nach einer Zeit im Kriegsministerium wurde Lehrer an der Kriegsschule.
1812 nahm er seinen Abschied, da er das aufgezwungene Bündnis zwischen Preußen und Frankreich nicht akzeptierte und lieber in russischen Diensten gegen Napoleon kämpfen wollte.

 

Nach seiner Rückkehr von der preußischen Observationsarmee während der polnischen Unruhen 1830/31 stirbt er mit 51 Jahren im Rang eines Generalmajors am 16.11.1831 in Breslau an der Cholera.

 

Seine sterblichen Überreste wurden zusammen mit denen seiner Frau, Gräfin Marie Sophie von Brühl, im Jahre 1971 auf den Ostfriedhof der Stadt Burg umgebettet, an dem auch ein Denkmal für ihn steht.