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Inklusion an der Sekundarschule „Carl von Clausewitz“ - Europaschule

 

Die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Lernausgangslagen hat an der Sekundarschule „Carl von Clausewitz“ – Europaschule Burg eine lange Tradition.


Seit vielen Jahren übernahm unsere Schule in Form einer Kooperation Schülerinnen und Schüler der örtlichen Förderschule nach der 9. Klasse, um ihnen in unserem Hause den Erwerb eines Hauptschulabschlusses zu ermöglichen.

Seit dem Schuljahr 2007/2008 ist unsere Schule auf den Weg zu einer inklusiven Schule im Sinne der UN - Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen.


Erstmals lernten in diesem Schuljahr drei Schüler im gemeinsamen Unterricht in der Klassenstufe 5.

Nach dem Wegfall einer Kooperationsklasse an der Grundschule Grabow im Schuljahr 2008/2009 stand das Clausewitz–Kollegium vor der Herausforderung des gemeinsamen Unterrichts in einem deutlich größeren Umfang.
Wir haben uns dieser Aufgabe gestellt, wurden Kooperationspartner im Förderzentrum Burg und somit fester Standort für den gemeinsamen Unterricht.

 

Das heißt, dass Schülerinnen und Schüler mit einem festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf, die alternativ eine Förderschule besuchen müssten, nun im Unterricht unserer Sekundarschule gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Mitschülern lernen.

 

Wir sind somit derzeit Lernort für 42 Schülerinnen und Schüler mit den sonderpädagogischen Förderschwerpunkten „Lernen““, „emotional soziale Entwicklung“, „Sprache“, „Sehen“ und „Hören“ in den Klassenstufen 5 bis 9.

Dabei werden diese Schülerinnen und Schüler durch gezielte Fördermaßnahmen des Kollegiums, aber auch
durch zwei Förderschullehrkräfte begleitet und unterstützt.


Dieses Team (Sekundarschullehrkraft und Förderschullehrkraft) bespricht Schwerpunkte der Unterrichtsgestaltung, arbeitet im Unterricht wechselseitig im Team zusammen und schreibt Förder- und Individualplanungen fort.

Bei besonderen Bedarfslagen erfolgt auch eine spezielle Förderung im Einzelunterricht oder in Kleinstgruppen.

Um den komplexen Anforderungen gerecht zu werden, besuchen Mitglieder unserer Lehrerschaft regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen zur Thematik des gemeinsamen Lernens bzw. tauschen ihre Erfahrungen schulintern in regelmäßigen Teamberatungen aus.

 

Umfragen ergaben bei Schülern und Eltern einen sehr hohen Zufriedenheitsgrad mit dieser Form des Unterrichts. Nutzen können aus dem gemeinsamen Lernen und dem damit verbundenen hohen Grad an Differenzierung und Individualität dabei nicht nur die Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf, sondern auch ihre Mitschülerinnen und Mitschüler ohne Förderbedarf ziehen.




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